Über uns - Familie Göttlich

Gaststätten Chronik

1913 wurden Fanny und Franz Göttlich getraut, als Erfüllung 1929/30 der Gasthof „Blick zur Ruine“ gebaut.

Nachdem 5 Kinder sind geboren, ist der Vater viel zu früh verstorben. Da hat das Leid der Fanny begonnen, der Krieg hat ihr zwei Söhne genommen. Als sie in wirtschaftlich schlechter Zeit eine Hilfe brauchte, die „Stiegl-Brauerei“ ihr den Betrieb abkaufte.

Emsig hat Fanny mit ihrem 2.Mann, Anderl, die Hände gerührt, und den Betrieb auf Pacht weitergeführt. Ziska, das vierte Kind schloss die Gewerbeschule in Hallein, und trat mit viel Schwung in den Betrieb ein.

1949 nachdem sie ihren Sohn Kurt gebar war der Entschluss, den elterlichen Betrieb zurückzukaufen klar.

1964 war es soweit, und es begann für Ziska wieder eine harte Zeit.

Zentralheizung, fließend Wasser gehörten ins Haus, und weitere Renovierungen blieben nicht aus. Der junge Kurt wurde eingespannt, und hatte auch bald ein junges Mädl zur Hand.

1970 nimmt er seine Hansi zur Frau, gemeinsam kann man`s schaffen – das weiß er genau.

Wieder und wieder wird umgebaut, mit viel Hingabe auf die Gäste geschaut.

Auch auf den Nachwuchs wird nicht vergessen schon bald sind Jürgen und Eva in der Gaststube gesessen. Die Familie, mit eisernem Zusammenhalt, übergab 1993 Jürgen die Schlüsselgewalt.

1991 kam Christian, Jürgens Sohn zur Welt, der selbstverständlich zur Familie zählt. Er lebt zwar nicht bei uns im Haus, doch freu´n wir uns sehr, dass er so gerne bei uns geht ein und aus.

Der musikalische Koch hat eine moderne Küche gebaut und verlässlich mit Oma und Eltern auf die Gäste geschaut.

Nun hat Jürgen ein liebes Mädel zur Hand, alsgleich wird 1997 ein schickes Reich geplant. Zog 1999 mit seiner Tanja vor den Traualtar, ein Hochzeitsfest – ganz wunderbar!

Dass Glück und Leid Geschwister sind, davon erfahren wir sehr geschwind.

Am 16. Mai 2000 hat der Herr unsere Oma Ziska viel zu früh zu sich genommen, tiefe Trauer haben wir vernommen. Wir halten sie in Ehr, denn sie fehlt uns und den Gästen sehr. Von ihrem Einsatz, Mut und unermüdlichen Fleiß, ein jeder hier im Tale weiß.

Ein Monat später hat uns die Sonne wärmende Strahlen geschickt - unser jüngstes Familienmitglied Alexandra hat das Licht der Welt erblickt.

2 Jahre danach ist das Familienglück komplett, es kam unser Michael zur Welt.

Die Zeit hat es mit sich gebracht, man hat aus der Ruine wieder eine Burg gemacht. Gasthof "Zur Ruine" passt wahrlich nicht mehr, da muss 2009 ein anderer Name her! Wir überlegen und dreh'n uns nach rechts ein Stück - ist er nicht wunderbar, der "BURGBLICK"?

Liebe Gäste, wir danken Euch immer wieder auf´s Neue für Eure Treue !